Raus aus der Angst

Raus aus der Angst – Vernissage

Heute vor einem Jahr habe ich für mich einen Meilenstein erreicht. Zusammen mit Silke Schäfer, einer lieben Seelenfreundin und fantastischen Astrologin, durfte ich ihr Buch präsentieren, an dem ich mitwirkte.

“Raus aus der Angst”, ist der Titel dieses Buches

Und auch für mich hieß es damit, “Raus aus meiner Angst“.

Ich arbeite seit 12 Jahren hauptberuflich als Coach und Medium. Ich war viele Jahre so eine Art „Geheimtipp“. Meine Werbung bestand ausschliesslich aus Mund zu Mund Propaganda, ich wurde einfach weiterempfohlen.

Mich als Medium in der Öffentlichkeit zu zeigen allerdings, das hatte mir einige schlaflose Nächte beschert.

Ich traf im Februar 2015 das erste Mal auf Silke und wir entschieden uns sofort zur Zusammenarbeit. Ende des Monats kam das erste Sternen-Interview raus und es sollte nicht das Letzte bleiben. Hier findest du den Blogbeitrag vom ersten Sternen – Interview, da kannst du es dir anhören.

Zur Sommersonnenwende 2015 zogen Silke und ich uns gemeinsam ins wunderschöne Grand Resort Bad Ragaz  zurück  und channelten alle 13 Kapitel für dieses Buch. (Ich war dann anschliessend auch etwas durch, es fühlte sich an wie richtig gut gegart sozusagen.)

Im November war dann die VernissageSilke und Adriana

 

Genauer am Freitag, den 13. November 2015.

Ich war von Fieber geschüttelt, meine Stimme drohte zu versiegen und ehrlich gesagt, mir war nicht so wohl. Irgendetwas ging mächtig durch mich hindurch. Etwas zeichnete seine Spuren in mich hinein und forderte mich heraus, mich zu wandeln.

Als sensitiver Mensch nehme ich grossen Wandel, der auf diesem Planeten geschieht oft körperlich war. Ich spüre in mir und durch meinen Körper, dass etwas „zümpftig“ am Rütteln ist.

So auch der 13. November 2015. Die Terroranschläge von Paris sind beinahe zeitlich mit unserer Vernissage zusammen gefallen. Was für ein Irrsinn, was für ein unglaubliches Gefüge! Ich bin an diesem Abend wie ein Phönix aus der Asche gestiegen und zeitgleich tobt Zerstörung, Feuer, Angst und Schrecken anderswo auf unserem so schönen Planeten?!

Das ist mir dann schon etwas unter die Haut gefahren, als ich davon erfahren habe.

Wie unglaublich doch alles im Zusammenhang steht. Ich will hier keine Interpretationen aufführen, wer, was und warum diese Ereignisse sich zeitgleich ergeben haben, ich spreche ausschliesslich aus meinem Blickwinkel auf mich selbst. Denn es wurde mir wieder einmal deutlich bewusst, dass alles was ich tue eine Auswirkung auf das grosse Ganze hat. Alles! Zu jeder Zeit!

Irgendwo steigt jemand aus der Asche und es herrscht Feuer und Asche anderswo. Jemand weist einen Weg aus der Angst raus und es herrscht Angst und Schrecken anderswo.

Huff, da wird einem die Verantwortung, die wir haben doch wirklich wieder bewusst.

 

Achtsamkeit – wichtiger denn je!Kerze

 

Ich fühle mich erinnert, achtsam und sehr liebevoll mit mir zu sein.

Mir bewusst zu machen, dass ich vieles in der Hand habe. Mehr als mir manchmal klar ist. Und auch wenn es in mir tobt und stürmt, es mich lähmt oder gar krank macht, dass ich gut daran tue, mit Bedacht meine Werkzeuge zu wählen die ich nutze, um meinen Lebenswandel voran zu bringen.

Ich finde, dass uns gerade heute, ein Jahr später so deutlich vor Augen geführt wird, dass wir oftmals mit Brechstangen rangehen und ziemliche „Hau-Ruck-Aktionen“ starten, wenn’s um uns selbst geht. Die Zeit zeigt’s deutlich.

Denn es werden sich immer grossartige Seelen berufen fühlen, unser Gedachtes und unsere inneren Schöpfungen in die Tat umzusetzen. Wir sind eben alle miteinander verbunden. Inspirieren einander. In jedem Moment und über Raum und Zeit hinweg. Im Guten wie im Schlechten.

Ich gedenke heute den Opfern von Paris und sende erneut meinen tiefempfundenen Dank an alle Helfer und Unterstützer, die damals so selbstlos zu Hilfe eilten. In meinem Blogbeitrag vom 15. Nov 2015 findest du mehr darüber .

Persönliche Erfolge feiern

 

Aber ich feiere auch meinen persönlichen Meilenstein.

Für mich als Legasthenikerin war der 13. November 2015 wie gesagt ein Ereignis der besonderen Art. Selbst das Universum unterliess es nicht, daraus etwas für mich ziemlich Witziges zu gestalten.

Weisst du, da steht zwar mein Name auf diesem Buch, doch kaum ein Gedanke und die wenigsten Worte sind tatsächlich von mir geschrieben. Es ist ja bekanntlich gechannelt. Gerade mal das Nachwort habe ich selbst geschrieben. Und das ganz frei, denn ich wusste, dass eine wunderbare Lektorin den Buchstabensalat, den ich manchmal anrichte, entwirren und alles in die „richtige“ Form bringen würde.

Was mich wiederum daran erinnert: Wir sind nicht allein auf unserem Weg! Es ist nicht notwendig alles zu können. Es gibt immer jemanden, der uns gerne hilft und sein Talent da einsetzen kann, wo unseres vielleicht etwas schmaler gesät ist.

Da vorne zu stehen und vor so vielen fremden Menschen den Saint Germain zu channeln, ja das musste ich dann schon alleine bewältigen.

Aber halt, das stimmt ja gar nicht! Meine liebe Seelenfreundin Silke stand unmittelbar neben mir und an meiner Seite. Eine Vielzahl von lieben Freunden war im Publikum. Ich war also keine Minute allein. Und, herrje! Den Saint Germain nicht zu vergessen, er war ja auch da. Sehr sogar. Aber das zwischen ihm und mir, ja das ist eine andere Geschichte…

Für mich war vor einem Jahr eine wirklich spannende Zeit und es hieß: “Raus aus meiner Angst, ein Publikum beisst nicht!” Oder wohl nur in den seltensten Fällen. Mir hat jedenfalls an diesem Abend niemand den Kopf abgerissen und es ist auch sonst vor Ort nichts Schlimmes passiert. Zumindest nicht für mich.

Womit hast du im vergangenen Jahr gekämpft und worüber hast du gesiegt?

 

Oder kennst du jemanden, der aus deiner Sicht Grossartiges erreicht hat für sich selbst?

Dann schreib doch dein Sieg oder Sieger/in in die Kommentare, mit einer kurzen Geschichte wie es dazu kam. Auf Facebook oder hier auf meiner Webseite.

Buchverlosung “Raus aus der Angst”

 

Ich verlose unter allen Geschichten ein Buch von Silke Schäfer und mir mit einer persönlichen Widmung von uns beiden.

Einsendeschluss ist der 23. November 2016.

 

Ich freue mich!

Von Herz zu Herz, von Seele zu Seele

Ich grüsse dich

Adriana

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5 Kommentare
  • Corinne

    13. November 2016 in 22:04 Antworten

    Liebe Adriana
    Raus aus der Angst?
    Meine Tochter kämpft immer wieder mit der Angst und dies mit Bravour….und ich habe meine Zweifel begraben und mit neuem Job gestartet…. mit viel Freude- somit hätten wir doppelt Spass…und Verwendung für Dein Buch–und mindestens doppelt Freude ?
    Corinne

  • Yvonne

    14. November 2016 in 13:33 Antworten

    Liebe Adriana,
    ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Vielleicht mit der Erkenntis allmählich zu begreifen, dass ich als Kind doch schon alles über mich wusste, was für mich wichtig ist: Ein Pferd und einen Hund, ein Bauernhof, ein Beruf mit Tieren – vielleicht Tierärztin, Pferdewirtin oder so. Vielleicht später ein Buch schreiben, für Kinder, natürlich mit Pferden…. Du bist ein Träumer, hatten sie gesagt. Schlag dir deine Viecher aus dem Kopf, geh erst einmal arbeiten und verdiene Geld, hatten sie gesagt. Ist also alles das, wofür ich Feuer und Flamme bin falsch? Sind meine Wünsche unerreichbar? Lange Zeit blieb ich in dem Glauben jener Saat, die meine Familie einst in den Boden gelegt hatte. Und noch vor einem Jahr, wo ich doch alles zu haben schien – zwei Pferde, einen Hund, ein Dutzent Hühner, einen Resthof, einen Mann und einen interessanten Job als Journalistin – war ich nicht glücklich.

    Ich fühlte mich regelrecht ausgebrannt: Ein Mann, der die Pferde nicht akzeptierte und mich täglich schikanierte, er würde mein Hobby finanzieren. Meine Schäferhündin, die mich zwar zur Arbeit begleitete, aber dennoch allein war (ich musste mich schließlich konzentrieren). Mein alternativer “Traumberuf”, der mich 45 Stunden in der Woche beanspruchte und mich zum Mindestlohn-Tarif bezahlte, sodass ich noch einen Job als Putzfrau annahm, um einigermaßen gut über die Runden zu kommen. Dann waren da noch meine zwei Pferde, mein absoluter Kindheitstraum, für den ich jeden Cent umdrehte, bis spät in den Abend arbeitete und so doch keine Zeit für “meine Jungs” hatte. 160 hart erkämpfte Quadratmeter Wohnfläche auf unserem Resthof nicht zu, die ich – als Putzfanatiker- noch sauber halten wollte…. Mein Leben war ein Alptraum, durchgetaktet von morgens um 5.30 Uhr bis abends um 23 Uhr. Du hast zu viel um die Ohren, gib die Pferde ab, dann bist du die Sorgen los, sagten sie mir.
    Zu alle dem kam noch mein “Doppelleben”, das sich seit 2012 immer mehr entwickelte – ich begann mit Tieren telephatisch zu sprechen. Aus einer anfänglichen Spielerei entpuppte sich meine Berufung. Ich glaube, nein, ich bin davon überzeugt, ein Botschafter für Tiere und ihre Menschen zu sein. Ich bin ein Teil von ihnen und sie ein Teil von mir. Mirt fällt es schwer den Begriff Tierkommunikation zu verwenden. Es ist so missbrauchtes ein “Modeding”, denn es geht nicht darum seinen Fokus auf eine Tierseele zu lenken und Fragen zu beantworten wie “Magst du lieber die blaue oder die rote Decke…schmeckt dir dein Futter….?”, sondern den Menschen mit seiner Natur, mit allem was ist wieder zusammenzuführen. Respekt, Toleranz, Sensibilität – darum geht es. Das ist meins, dafür stehe ich…. doch wie das so ist….die Standhaftigkeit, der Mut zu sagen: Das bin ich… davor habe ich trotz aller Überzeugung immer noch Angst.
    Vor einem Jahr begann ich die Reißleine zu ziehen. Alles, was mich blockiert soll weg. Einiges hat sich im vergangenen Jahr gelöst. So verließ mich meine geliebte Schäferhündin, um heute wieder als meine Katze inkarniert mit mir auf unserem Hof zu leben. Zwei neue Hunde, auch altbekannte Seelen kamen zu uns, die dafür sorgten, dass ich den Mut aufbrachte einen Job zu finden, der besser zu unserem aktuellen Leben passt. Auf meinem Weg finde ich nach wie vor aber allem eines: mich. Mir fehlt nur noch eines…Mut und raus aus der Angst.

    Liebe und hoffnungsvolle Grüße,
    Yvonne

  • Anna Rosa Cristofano

    14. November 2016 in 17:40 Antworten

    Liebe Adriana ich war diesen Sommer mit meinen jüngeren Kinder (14 und 8) und einer lieben Freundin in Zermatt wandern. Wir haben die Hängebrücke oberhalb der Furi überquert. Ich leide seit meiner Kindheit an Höhenangst. Das wussten meine Kinder nicht und haben mir Mut gemacht und mich über die Brücke begleitet. Ein paar Wochen später wurde mein jüngster Sohn von einem Auto angefahren. Nach seiner Operation hatte er Angst aufzustehen und sein verletztes Bein zu belasten. Ich habe ihm immer wieder versucht anhand unseres besonderen Erlebnisses auf der Hängebrücke Mut zu machen, ihm zu verstehen zu geben, dass ich weiss, was es heisst, wirklich Angst zu haben,aber auch, dass wir in der Lage sind die Angst unter den Arm zu packen und loszulaufen. Vor zwei Wochen war ich mit meinem Sohn noch einmal in Zermatt. Wir sind beide zusammen wieder über die Hängbrücke gelaufen, haben sogar angehalten und nach unten geschaut. Es war einfach toll. Liebe Grüsse Anna Rosa

  • Sonnenschein

    18. November 2016 in 1:18 Antworten

    “Raus aus der Angst, und sagen, was einem auf dem Herzen liegt”

    Und so nominiere ich eine Siegerin.

    Da manchmal das Leben so verrückt läuft, war klar, das muss ich hier nun doch schreiben, es könnte vielleicht irgendwann zu spät sein …
    Die vergangenen Tage hatte ich vieles von ihr gehört und gelesen. Von schwierigen Zeiten, als die Stimme fast versiegte, von schattigen Momenten. Doch diese Schatten bieten in bestimmten Jahreszeiten entspannte und erholsame Zeiten. Als ich das las, wurde ich nachdenklich. Denn es gibt heute auch die andere Seite von ihr, die Fröhliche und Lustige.
    Markant sendet sie in die Öffentlichkeit mutmachende Sätze, verstreut Optimismus, zaubert ein Lächeln in müde, verzweifelte Gesichter. Gerade so ein Mensch kennt vermutlich auch die tiefen Täler des Lebens, und erlebt nicht immer Sonnenscheinseiten. Doch gerade solche Menschen leben später ein authentisches Sein, zu dem sie wiederum andere ermutigen.
    Eines Tages kam eine andere Seele in ihr Leben und sie begann aufzublühen. Zwar kam es auch hier ab und an zu „Stimm“-Schwierigkeiten, weil die Worte des anderen Wesens nicht immer so leicht ausgesprochen werden konnten. Aber mutig stand sie wieder auf und trat öfters vor eine Gruppe von Menschen.
    Als sehr sensitive Frau erlebt man verschiedene Situationen im Leben um ein Vielfaches stärker. Und zwingt einen Äußeres langsamer oder weniger zu tun, erkennt und lernt sie aus dieser Situation das Positive zu sehen. Mehr Freiraum für das Leben zu gewinnen und dies wertzuschätzen.
    Ja, und das schätzen ihre Klienten. Weil sie auf höchstem Niveau arbeitet. So steht es im Buch, und so erlebt man es.
    Im vergangenen Jahr mauserte sie sich enorm und zeigt sich professionell vor der Kamera, aber auch immer in ihrem Stil. Selbstsicher und authentisch.
    Schritt für Schritt ging sie in ihrem Tempo durch Hürden hindurch. Aus der Mund-zu-Mund-Werbung wurde perfektes Online-Marketing.

    So, und nun stelle ich neben der „Phoenix-aus-der-Asche“ ein Bambi, einen Golden-Globe-Award, die Goldene Henne, und ein Korb voller weiterer Gewinne daneben. Und sage, „Herzlichen Glückwunsch zu deinen Erfolgen im vergangenen Jahr und zum Buch!“ Ja, dich meine ich, liebe Adriana!

    Mit diesen Zeilen reihe ich mich nicht ein in die Buchverlosung, ich schätze mich glücklich, dass ich es seit Februar habe. Danke dir aber, für dein übermitteltes Wissen.
    Ich wünsche dir viele weitere Erfolgsmomente im Leben. Liebe Menschen im engsten Freundeskreis und immer eine helfende Hand, wenn es nötig ist.
    Alles Liebe für dich!

  • Adriana

    27. November 2016 in 12:44 Antworten

    Die Gewinnerin wurde informiert! Vielen Dank für euer mitmachen und ich wünsche euch allen viel Mut, Kraft und vorallem Selbstliebe!
    Herzliche Grüsse und Danke
    Adriana

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