Auszeit, Weisheit, Erkenntnisse, Seele

Wer suchet, der findet. Erkenntnisse eines Sommers.

Und wie war dein Sommer so?

 

Meiner hat mich an wundervolle Orte und in spannende Begegnungen geführt. Ich hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Nur Eine. Mich zu sein.
Gar nich so leicht… Also machte ich mich auf die Suche und was ich fand war eine Frau voller Lebendigkeit, Lebensfreude und voller Liebe. Liebe für diese Welt und für meine Lebensaufgabe. Und für mich. Ich fand mich. Einmal mehr.

Altes und Neues treffen sich in der Gegenwart. Da bin ich eins mit mir. Mit Allem von mir.

Klingt schön nicht war? Aber mal ehrlich, das wissen wir doch alles schon. Ist nix Neues.
Doch wenn die eigene Seele dafür sorgt, dass sie dich dieses Wissen erleben lässt, hautnah, lebendig und unmittelbar, dann ist das Leben pur.
Ich durfte einmal mehr erfahren was mein Handeln, oder auch nicht Handeln, für Auswirkungen auf meinen Körper hat. Wie unverdaulich Unausgesprochenes ist. Wie schnell Emotionen auf die Verdauung schlagen und mein Bauch, ja der, also der weiss wirklich meist Bescheid, lange bevor ich mit meinem Verstand den Dingen auf die Schliche komme.

Gerne will ich meine Erlebnisse mit dir teilen. Vielleicht findest du darin eine kleine Anregung dazu, dir selbst noch ein Stück liebevoller zu begegnen. Bist du doch der wichtigste Mensch in deinem Leben, nicht?!

 

me_16-9-2016

Strand feeling

Ganz nach dem Motto: “Dieser Sommer ist zum Geniessen da!”

Habe ich fast zwei Monate Auszeit genossen. Ich hatte viele Pläne und Ideen als ich in diese Sommerpause ging.

Es kam anders. Ganz anders.

Aber der Reihe nach.
Bei all den Berichten aus den Massenmedien über die Flüchtlingswellen und den Terror ist es wirklich nicht leicht, immer bei sich zu bleiben. Der kraftvoll geschürten Angst nicht zu erliegen und immer lichtvoll und auf die Liebe fokussiert zu bleiben.
Es ist für uns alle eine Herausforderung, für Alt und Jung gleichermassen, sensitiver Mensch hin oder her.
Auch ich sah mich Ende Juni beim Blick in den Spiegel als eine Frau, die mir zwar vertraut schien, doch da war etwas, da waren Züge einer Fremden in mein Gesicht.
Zu wem bin ich geworden über die Zeit der Transformation der letzen Monate?

 

Die Arbeit mit der Geistigen Welt hinterlässt ebenfalls ihre Spuren.
Jedes Wort das durch mich gesprochen wird, verändert auch mein Leben. Verändert meine Sicht auf die Dinge. Es ist ein ewiges Wechselspiel von Erkennen und Loslassen.
Manchmal werde ich müde.
Müde vom vielen Reden und sehne mich nach Schweigen. Nach Ruhe. Ruhe im Aussen und ganz besonders nach Ruhe in meinem Inneren. Nach Stille.
Jetzt, während meiner Auszeit, würde all das Angehäufte und Abgelöste Zeit haben, sich zu setzen, sich neu einzuordnen.
Ich würde die Zeit haben, bei mir anzukommen und mich kennen zu lernen. Wieder einmal mehr, die NEUE zu der ich geworden bin, kennen und schätzen zu lernen.
Und so kam es auch. Denn wie das bekanntlich so ist in solchen Auszeiten, man bekommt es ganz schön mit sich selbst zu tun.
Ein weiteres spannendes Abenteuer zu mir selbst hatte begonnen. Eine Reise voller Gefühle, Emotionen und Erkenntnissen. Eine Reise zu einer Frau, die sich im Laufe der letzten paar Monate sehr verändert hat. Dennoch, ich bin jedesmal wieder überrascht, wieviel von der Alten in der Neuen steckt.
Alles ist noch da. Nur anders eingeordnet. An manchen Stellen sind meine Kanten etwas geschliffen vielleicht sogar leicht abgerundet. Machmal sind sie aber auch deutlich kantiger geworden, mehr als je zuvor. Doch ich bleibe ich. Nehme mich überall hin mit. Egal wie weit ich reise oder wie schnell ich mit dem Fahrrad sause. (Meine Freude über das Wiederentdecken des Fahrradfahrens von letztem Jahr währt noch immer und ich bin zu einer begeisterten Velofahrerin geworden. Auch meine Fahrkünste haben sich verbessert, das wackelige ohooo und  uiuiui hat sich in eine zielstrebigere Fahrweise gewandelt. Das Gefühl wieder sicherer im Sattel zu sitzen empfinde ich, wohl nicht überraschend, als Analogie zu meinem Leben.)

 

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Heuen mit meinem Vater auf der Alp. Ein Ort meines Herzens.

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Ich nahm mir diesen Sommer Zeit für meine Familie. Für Freunde und für mich und meinen Körper.
Ich sprach aus, was schon lange gesagt werden wollte. Sagte es mir und meinen Lieben.
Nicht nur Angenehmes, ich sprach auch über die Dinge, die ich sonst so gerne verschweige. Harmoniebedürftig halt. Kennst du das?

Denn mir wurde wieder einmal deutlich und klar, welchen Preis ich für diese vermeintliche Harmonie bezahle. Es kostet mich meine Ausgeglichenheit, meine innere Ruhe und die Zufriedenheit mit mir.

Zu teuer, entschied ich, viel zu teuer!

 

Weil der Preis für Unausgesprochenes so hoch ist, wie ich finde, zumal es meist eine grössere Welle in meinem Inneren schlägt, als die Wellen die es im Aussen zu schlagen vermag, möchte ich dir gerne Folgendes ans Herz legen. Meine Erfahrung hat gezeigt, es ist nichts Schlimmes passiert, wenn ich sage was ich denke. Die Welt ist nicht untergegangen. Keine der Welten, denen ich im Gespräch offen begegnet bin, auch nicht die Meine. Zu sagen was ich denke und fühle, meine Meinung deutlich zu äussern war und ist ein „Befreiungsschlag“ sondergleichen. Ich habe so viel Schönes erlebt, so viel Klärendes und Wohlwollendes.

Ich nahm mir die „Hausaufgabe“, die Saint Germain uns in der Studiengruppe für diesen Sommer stellte zu Herzen und zeigte meine Gefühle offen und machte Komplimente. Auch fremden Mitmenschen gegenüber galt es Komplimente zu verteilen und liebevolle Worte auszusprechen. Einfach so. Du kannst dir denken, ich habe spannende Gesichtsausdrücke gesehen und ganz wundervolle Momente teilen dürfen.

Also lass uns mutig sein und uns einander zeigen wie wir sind. Lass uns darauf vertrauen, dass wir immer einen Umgang finden, ganz egal, wie sich die Situationen während und auch nach den Gesprächen zeigen. Auch wenn der Haussegen halt mal eine Weile schief hängt. Heißt es doch so schön: Schön schief ist auch schön.
Manchmal müssen Dinge gerade gerückt werden. Das bedingt, dass sie vorher „schief waren“, oder vielleicht einfach fürs Heute nicht mehr passend sind. Doch das Geraderücken von Dingen, ist immer ein wundervoller Heilungsprozess.

 

 

lagodimontespluga

Lago di Monte Spluga. Unser Ziel nach einer schönen Wanderung mit meiner Mutter.

Meine ganz persönliche Reise führte mich unter anderem an den Vierwaldstättersee, ins schöne Tessin, in meine Heimat die Bündner Berge, nach Mallorca und wieder zurück. Mich selbst immer im Gepäck. Und was ich fand war Liebe. Ganz viel Liebe zu mir selbst, zu meiner Arbeit und meiner Aufgabe auf dieser Welt.

Ich dachte, ich würde mein Projekt „Buch“ fertigstellen, Seminare und Workshops planen und noch Vieles mehr.
Zugegeben, nix davon ist passiert. Aber mein ganz persönliches Lebensbuch hat einige Kapitel mehr bekommen. Einige uralte, seit vielen Jahren unfertige Kapitel konnte ich zu Ende schreiben und Neue beginnen. Eines davon trägt den Titel: Ich bin mutig, weil…

Vielleicht magst du dir in den nächsten Tagen einmal die Zeit nehmen, mit eben dieser Überschrift: “Ich bin mutig, weil”, ein paar Notizen über dich zu machen. Ich bin mir sicher, du wirst am Ende staunen. Denn wenn wir uns Zeit nehmen zurückzuschauen und die Situationen die uns geprägt haben überprüfen, dann finden wir darin eine unglaubliche Kraft. Eine Kraft, die uns Berge versetzen lässt und uns den Mut spendet, im richtigen Moment auszusprechen was gesagt werden will oder auch würdevoll zu schweigen.

Von Herz zu Herz, von Seele zu Seele.
Ich grüsse dich
Adriana

9 Kommentare
  • sebastian

    1. September 2016 in 9:47 Antworten

    Wunderbares schreiben Adriana. Danke fuer Dein Dich mitteilen..

    Love Seb

    • Adriana

      1. September 2016 in 12:43 Antworten

      Diese lieben Worte aus dem Kreis meiner Familie zu hören…
      Danke mein Lieber, danke!

  • Martina Keller

    1. September 2016 in 13:17 Antworten

    Auch ich danke dir herzlichst! Was für eine spannende Zeit du erlebt hast, dass du diese mit uns teilst und wir alle davon profitieren können- DANKE!!!

  • Isabella

    1. September 2016 in 20:33 Antworten

    Wunderschön und so wohl tuend….
    Vielen lieben Dank dafür ❤

  • Sonnenschein-im-Herzen

    1. September 2016 in 22:54 Antworten

    Danke.
    Danke für diese Zeilen.
    Zeilen von Freude, Mut und Erkenntnis.
    Erkenntnis, von der wir lernen können für unser Leben.
    Leben mit allen Schwingungen zu erleben, erfahren und Sein.
    Sein als Geschenk.
    Geschenk für die Menschen.
    Menschen mit Mut und Liebe.
    Liebe verleiht Flügel und trocknet Tränen.
    Tränen der Angst, Ausweglosigkeit, der Verzweiflung und Ohnmacht.
    Ohnmacht wird besiegt in der Begegnung.
    Begegnung heilt.
    Heil finden in der ehrlich ausgesprochenen Kommunikation.
    Kommunikation kann verbinden.
    Verbindung entsteht im ehrlichen Miteinander.
    Miteinander ist man weniger Einsam.
    Einsam sein ist anders als Alleinsein.
    Alleinsein tröstet.
    Trost findet ein Suchender in der Stille.
    Stille lebt, liebt und verzeiht.
    Verzeihung finden im einfach Sein.
    Sein genügt.
    Genugtuung ist vollständige Zufriedenheit.
    Zufrieden satt dankbar.
    Dankbar, …

    … dass es dich liebe Adriana für die Menschen gibt.

    • Adriana

      2. September 2016 in 8:22 Antworten

      Begegnungen heilt…
      Ich danke dir für diese wundervollen Zeilen!
      Ich freue mich auf den Tag, an dem wir uns begegnen.
      Grüsse dich herzlich!

      • Sonnenschein-im-Herzen

        3. September 2016 in 15:27 Antworten

        … darauf freue ich mich auch sehr, auf eine Begegnung 🙂
        Eine wertvolle-schöne Zeit für dich!

  • Vivien

    2. September 2016 in 14:29 Antworten

    Sehr schön 🙂

  • Belinda

    7. September 2016 in 12:25 Antworten

    Liebe Adriana, du schreibst toll. Ich bin dankbar dass du so mutig bist und es mit uns teilst.
    Es macht Mut ! Liebe Grüße aus Bayern, Belinda

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