System-Exit. Wenn ein Zusammenbruch zu etwas Wertvollem wird

System Exit. Wenn ein Zusammenbruch zu etwas Wertvollem wird.

Es gibt Fragen, die einen überraschen. Nicht, weil man die Antwort nicht kennt, sondern weil man sie selten gestellt bekommt.

Genau das hat mich Chris gefragt: Wie kann jemand, der so tief mit der geistigen Welt verbunden ist, sich selbst so weit bringen, dass der Körper einfach „Stopp” sagt?

Ich habe mich sehr über diese Frage gefreut. Weil sie ehrlich ist. Und weil die Antwort darauf vielleicht genau das ist, was viele von uns beschäftigt.

Drei ehrliche Antworten:

Erstens: Ich bin auf einem Bergbauernhof aufgewachsen. Dort lautete das Credo: Wenn Du abends nicht zu drei Vierteln erschöpft ins Bett fällst, dann bist Du nichts wert. Das sitzt tief. Sehr tief.

Zweitens: Ich liebe meine Arbeit. Wirklich. Und genau das macht es gefährlich. Denn man kann sich dabei so gut einreden, dass alles stimmt.

Drittens hat mich das Thema Dienen, das weibliche Dienen für andere, für die Kunden, für das Business, unmerklich und über lange Zeit in eine Richtung gezogen, die nicht mehr meine war.

Die geistige Welt hat mir das jahrelang gesagt. Ich habe es gehört. Nur habe ich es nicht wirklich verstanden. Das ist der Unterschied.

Was mir dieser Zusammenbruch gegeben hat?

Heute bin ich dankbar. Ehrlich dankbar. Nicht, weil es schön war, sondern weil es notwendig war.

Ich habe vieles losgelassen. Das Team, das Büro und die Vorstellung davon, wie eine professionelle spirituelle Lehrerin auszusehen hat. Was geblieben ist, bin ich. Mit meinem neuen kleinen Studio, meinen Freelancern und meinem neuen Rhythmus.

Und mit der Erkenntnis, dass echtes Wirken nur aus echter Ruhe entstehen kann.

Einladung

Dieses Gespräch mit Chris ist Teil des Kongresses „System Exit” und kann kostenfrei angehört werden. Mein Interview wird am 11. Juni ausgestrahlt. Der Kongress läuft noch bis zum 16. Juni.

→ [Link zum Kongress]

Du bist gut, so wie Du bist. Jetzt.